Einschlafstörung: Tipps zum Einschlafen

Mann mit Einschlafstörung liegt schlaflos im Bett: Tipps zum Einschlafen als Abhilfe

Fast jeder dürfte das kennen: Man ist extrem müde, möchte nur noch schlafen – kann aber nicht einschlafen. Tritt dieser Zustand hin und wieder auf, ist das kein Problem, kämpft man jedoch jede Nacht mit einer Einschlafstörung, ist es ratsam, etwas dagegen zu unternehmen. Versuchen Sie es doch einmal mit unseren Tipps zum Einschlafen!


Hilfreiche Tipps zum Einschlafen: so sagen Sie der Einschlafstörung "Gute Nacht"

Bei einer Einschlafstörung ist es am wichtigsten, entspannt zu bleiben und keine Schlaferwartungsangst aufkommen zu lassen. Denn Gedanken wie „Oh nein, ich liege schon seit einer Stunde im Bett und kann noch immer nicht schlafen“ können einen erst recht vom ersehnten Schlaf abhalten. Probieren Sie daher folgendes aus:

  • Verbannen Sie Uhren und Wecker aus dem Schlafzimmer, die in leuchtenden Ziffern die aktuelle Uhrzeit anzeigen. Denn wer ständig die Uhr im Blick hat, setzt sich selbst enorm unter Druck, endlich einschlafen zu müssen. Besorgen Sie sich stattdessen einen Wecker mit Zeigern und drehen Sie diesen am besten auch noch vom Bett weg – so können Sie sicherlich besser einschlafen.
  • Das Schlafzimmer ist nur zum Schlafen da! Dementsprechend sollte hier weder ferngesehen noch gearbeitet oder gelernt werden. Sollten Sie in einem Ein-Zimmer-Apartment wohnen, können Sie sich Ihren Schlafbereich beispielsweise auch mithilfe von Vorhängen vom Rest der Wohnung abtrennen. So sehen Sie wenigstens potentielle Arbeit wie Unterlagen auf dem Schreibtisch oder den vollen Wäschekorb nicht, wenn Sie im Bett liegen.
  • Wenn Sie partout nicht einschlafen können, sollten Sie auch nicht im Bett liegen bleiben. Tipp zum Einschlafen: Stehen Sie stattdessen auf und machen Sie etwas Monotones, das Sie beruhigt und auch ohne größeren Lärm auszuführen ist. Manche Menschen mit Einschlafstörungen schwören auf Bügeln, andere bereiten sich beispielsweise einen Tee zu und trinken diesen in Ruhe, bevor sie wieder zu Bett gehen. Lesen Sie mehr zum Thema Hausmittel.
  • Bei Einschlafstörungen kann es ebenso helfen, die nächtliche Schlafdauer rund eine Woche lang zu verkürzen. Allerdings sollte die Verringerung nicht so drastisch sein, etwa eine Stunde pro Nacht weniger Schlaf sind in jedem Fall ausreichend. Der minimale Schlafmangel – der übrigens keine Auswirkungen auf Ihren Alltag haben wird – kann dafür sorgen, dass Sie in den darauffolgenden Nächten besser und schneller einschlafen.
  • Wer nicht einschlafen kann, grübelt häufig über private oder berufliche Probleme nach. Versuchen Sie, das Gedanken-Karussell aktiv zu stoppen und Ihre Gedanken in eine positive Richtung zu lenken. Denken Sie an etwas Entspannendes wie die nächste anstehende Urlaubsreise. Ebenso kann aber auch Fiktion helfen: Malen Sie sich im Geiste eine einsame Insel aus, an deren warmem, feinem Sandstrand Sie entlangschlendern.
  • Ein weiterer Tipp zum Einschlafen ist Aromatherapie. Vor allem Lavendel hat eine besonders beruhigende Wirkung. Geben Sie ein paar Tropfen hiervon in eine Duftlampe oder stellen Sie einen Diffuser auf. Daneben gibt es auch Kopfkissensprays mit Lavendel. Sie enthalten ein wenig von dem ätherischen Öl und können einfach mithilfe eines Sprühkopfes auf das Kopfkissen gesprüht werden. So dringt der angenehme Duft direkt in die Nase ein.
Besser schlafen – geht das? Ja, mit der richtigen Schlafhygiene! Erfahren Sie weitere nützliche Tipps in unserem Video:

Baldrian gegen Einschlafstörungen

Ergänzend können Sie bei Einschlafstörungen auch Baldrian ausprobieren. Die Wurzel gibt es beispielsweise hochdosiert als Tabletten, kann aber auch in Tropfenform oder als Tee erworben werden. Baldrian gilt als sanftes, natürliches Schlafmittel, das seine Wirkung allerdings erst nach längerer Einnahme entfaltet – mit circa zwei Wochen muss man rechnen.

Wie wirkt Baldrian? Die Präparate verkürzen auf natürliche Weise die Einschlafphase und sorgen häufig auch für eine bessere und längere Tiefschlafphase. Gleichzeitig nehmen sie in der Regel keinen Einfluss auf den natürlichen Schlafrhythmus und haben auch keine unangenehmen Nebenwirkungen wie Tagesmüdigkeit.