Was tun bei Erschöpfung? Hilfe bei kurzfristiger & chronischer Erschöpfung

Viele Betroffene, die sich vor allem durch Stress im Alltag ausgebrannt und überarbeitet fühlen, fragen sich: Was kann ich bei Erschöpfung tun? Welche Methode dabei für Sie die beste ist, hängt nicht zuletzt von den Ursachen und Symptomen Ihrer Erschöpfung ab. Hier erfahren Sie, welche Maßnahmen Sie gegen akute und chronische Erschöpfung ergreifen können und wann die Einnahme von Medikamenten gegen Erschöpfung sinnvoll ist.

Vorbeugende Hilfe bei Erschöpfung

Orangensaft enthält viele wertvolle Vitamine, die gegen chronische und kurzfristige Erschöpfung helfen können

Nicht selten ist Stress ein wesentlicher Auslöser von Erschöpfung: Das gilt gleichermaßen für kurzfristige wie chronische Zustände der Erschöpfung. Umso entscheidender ist es daher, dem Stress gar nicht erst so viel Raum zu geben, diesen also zu kompensieren und möglichst zur Ruhe zu kommen. Manchmal ist das allerdings leichter gesagt als getan. Folgende Maßnahmen bieten sich trotzdem als vorbeugende Hilfe bei Erschöpfung an:


  • Allen voran sollten Sie sich die Zeit nehmen, sich von den täglichen Belastungen zu erholen. Dazu gehört beispielsweise das konsequente Einhalten der Mittagspause bei der Arbeit oder das Abschalten des Geschäftshandys, wenn man Feierabend hat.
  • Ernähren Sie sich zudem gesund und vollwertig, also vor allem vitaminreich. Das bedeutet: Auf Ihrem Teller sollte viel Obst und Gemüse landen.
  • Sorgen Sie zudem für einen Ausgleich zur Arbeit. Sie haben die Qual der Wahl – unzählige Sportarten und Aktivitäten stehen zur Verfügung. Versuchen Sie es zum Beispiel doch einmal mit Entspannungstechniken. Laden Sie Ihre Energiereserven wieder auf – und schlafen Sie sich anschließend aus.

Kurzfristige Erschöpfung: was tun?

Wenn Ihre Erschöpfung zum Beispiel erst seit wenigen Tagen besteht, müssen Sie oftmals gar nichts Konkretes unternehmen. Die Symptome kurzfristiger Erschöpfung, die primär durch Arbeitsspitzen verursacht sind, klingen nach wenigen Tagen meist von alleine wieder ab, sobald die zusätzlichen Belastungen im Berufsalltag wieder verschwinden.

Ist das allerdings nicht der Fall, sollten Sie allen voran eines beherzigen: Akzeptieren Sie, dass Ihnen Ihr Körper Warnsignale sendet, wenn Sie Stress haben. Versuchen Sie, gelassener damit umzugehen und gönnen Sie sich die Regeneration, die Ihre Gesundheit braucht, um leistungsfähig zu bleiben.

Sollte die kurzfristige Erschöpfung ihre Ursachen in Schlafmangel haben, können Sie selbst einiges unternehmen, um diesen Zustand zu verbessern. Vermeiden Sie Alkohol und allzu mächtiges Essen direkt vor dem Schlafengehen. Nehmen Sie ein Kräuterbad, nehmen Sie Baldrian ein oder nutzen Sie Hausmittel für erholsamen Schlaf. So erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, gut ein- und dann auch durchzuschlafen.

Bei einer durch einen Mangel an Eisen, Jod oder Vitaminen hervorgerufenen Erschöpfung reicht mitunter eine Veränderung der Zusammenstellung des Essens bereits aus, um sich von der Abgeschlagenheit zu befreien. Eine Ernährungsberatung kann dabei eine zielgerichtete Hilfe gegen die kurzfristige Erschöpfung sein.

Bei niedrigem Blutdruck hilft körperliche Betätigung an der frischen Luft ganz ausgezeichnet, den eigenen Organismus wieder in Schwung zu bringen und damit die kurzfristige Erschöpfung zu überwinden.

Was tun bei chronischer Erschöpfung?

Sollte Ihre Erkrankung hingegen tiefer sitzen, die Erschöpfung also zum Beispiel durch Depressionen oder Burnout bedingt sein, kann eine Therapie eine geeignete Hilfe sein. In Gesprächen wird hierbei den genauen Ursachen auf den Grund gegangen, der Therapeut erläutert, was bei Ihrer Form von Erschöpfung zu tun ist.

Unterstützt werden kann der Heilungsverlauf durch Medikamente oder auch durch bestimmte Maßnahmen, die bei der kurzfristigen Erschöpfung ebenfalls hilfreich sind, wie etwa das Verbringen von Zeit an der frischen Luft, am besten bei Sonnenlicht.