Antriebslosigkeit und Erschöpfung im Überblick

Antriebslose und erschöpfte Frau ist unzufrieden mit ihrer Lebenssituation

Antriebslosigkeit und Erschöpfung haben vieles gemeinsam. Wenn man nicht vorsichtig ist, werden sie in einer modernen Arbeitswelt, die durch ständige Erreichbarkeit – in extremen Fällen rund um die Uhr – gekennzeichnet ist, zu unliebsamen Begleitern. Die oftmals nicht nur im Beruflichen, sondern ebenso im Privaten verursachten Stresszustände fordern irgendwann ihren Tribut. Betroffene fühlen sich ständig erschöpft und antriebslos.


Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Ursachen Antriebslosigkeit und Erschöpfung haben, welche weiteren Symptome damit verbunden sind und welche Hilfe bei Antriebslosigkeit und Erschöpfung angeraten ist.

Ursachen von Antriebslosigkeit und Erschöpfung

Die wesentlichen Ursachen sind sowohl bei der Antriebslosigkeit als auch bei der Erschöpfung oft die gleichen. Was besonders großen Einfluss nimmt: In unserem Leben gibt es zu viel Stress und zu wenig Erholung. In der Folge fühlen wir uns müde, erschöpft und ausgelaugt und haben zudem keine Energie mehr für eigentlich angenehme Aktivitäten in der Freizeit. Dazu schlafen wir schlecht und/oder zu wenig, ernähren uns einseitig – was bedeutet, dass die Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, nicht genug Vitamine und Eisen enthalten – oder können den seelischen Belastungen, die auf uns einwirken, nicht mehr Stand halten. Auslöser dafür kann zum Beispiel eine generelle Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation sein.

Eines sollten Sie sich bei beiden Formen – also sowohl bei der Antriebslosigkeit als auch bei der Erschöpfung – klarmachen: Stellen Sie diese bei sich selbst fest, nehmen Sie dies bitte ernst, denn Ihr Körper teilt Ihnen auf diese Art und Weise unmissverständliche Warnhinweise mit. Er fordert Sie auf, zu handeln und den aktuellen Zustand zu verbessern. Ignorieren Sie ihn hingegen, können tiefersitzende Erkrankungen, wie schwere Depressionen oder Burnout, entstehen. Und im Falle des Falles würden Sie dann lange ausfallen und dauerhaft weniger leistungsfähig sein. Daran hat letzten Endes niemand Interesse.

Ein Unterschied zwischen Antriebslosigkeit und Erschöpfung ist, dass letztere allumfassender sein kann. Das bedeutet, noch mehr Symptome sind damit verbunden – nämlich genau dann, wenn es sich um ein chronisches Erschöpfungssyndrom handelt. Lesen Sie mehr zum Thema Ursachen von Antriebslosigkeit und Erschöpfung.

Welche weiteren Symptome sind mit dem chronischen Erschöpfungssyndrom verbunden?

Zustände der totalen Erschöpfung können tiefer sitzen, als das bei einer kurzfristigen Antriebslosigkeit der Fall ist. Dies äußert sich zum Beispiel dadurch, dass der gesamte Organismus geschwächt und anfälliger für Erkältungs- und/oder Infektionskrankheiten ist. Ebenso kommen bei erschöpften Menschen häufig Muskelverspannungen vor, die zu heftigen Kopfschmerzen und Migräne führen können. Auch haben Betroffene generell Schwierigkeiten damit, sich zu konzentrieren, sind schnell gereizt und daher insgesamt weniger leistungsstark.

Welche Hilfe gibt es bei Antriebslosigkeit und Erschöpfung?

Natürlich ist die ideale Form der Therapie gegen Antriebslosigkeit und/oder Erschöpfung abhängig davon, wie tief die Erkrankung sitzt. Bei einem kurzfristigen Zustand der Antriebslosigkeit und Erschöpfung können die damit verbundenen Symptome schnell und von alleine wieder abklingen. Vorausgesetzt, der auslösende Stress nimmt ab.

Leiden Sie hingegen bereits an einer Depression oder dem chronischen Erschöpfungssyndrom kann eine Psychotherapie gegebenenfalls in Kombination mit der Einnahme von Arzneien zielführend sein.

Bei einer minderschweren, zum Beispiel aufgrund einer fehlerhaften Ernährung entstandenen Antriebslosigkeit und Erschöpfung ist schnell Abhilfe gefunden. Denn dies lässt sich durch einen Besuch beim Hausarzt leicht feststellen. Der nimmt Ihnen Blut ab, das im Labor untersucht wird. Stellt er eine zu geringe Anzahl an roten Blutkörperchen fest, ist dies nicht selten ernährungsbedingt – verursacht durch einen Mangel an Eisen und Vitaminen. Wenn Sie dies bei Ihrer täglichen Essensaufnahme berücksichtigen und mehr Obst und Gemüse verzehren, wird sich in der Folge nicht nur der genannte Blutwert wieder normalisieren. Zudem verbessert sich Ihr gesamter körperlicher Zustand. Sie werden fitter und fühlen sich weniger antriebslos und erschöpft als zuvor.

Grundsätzlich ist es immer von Vorteil, vorbeugende Maßnahmen gegen Antriebslosigkeit und Erschöpfung zu ergreifen. Nicht zu viel zu sitzen, ist eine Methode, aktiv zu bleiben, ebenso wie der tägliche Spaziergang.

Achten Sie zudem auf ausreichend Schlaf. Das können Sie zum Beispiel durch Baldrian erreichen, der zum einen beruhigt und zum anderen das Einschlafen erleichtert. Die körpereigene Regeneration können Sie zusätzlich unterstützen, indem Sie Yoga oder einen anderen Sport Ihrer Wahl treiben, Entspannungstechniken anwenden oder unsere Tipps gegen nervöse Unruhe berücksichtigen und in die Tat umsetzen!