Antriebslosigkeit – Ursachen für die Lustlosigkeit

Mann ist gestresst von der Arbeit, weil er zu viele Aufgaben bewältigen muss, was Antriebslosigkeit verursachen kann

Sie fühlen sich oft antriebslos, lustlos und sind einfach nur müde? Sie fragen sich immer wieder, woher diese Lustlosigkeit wohl kommt, können es sich aber nicht wirklich erklären? Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass die beschriebene Müdigkeit nicht nur einen einzelnen Entstehungsgrund hat. Vielmehr sind die Ursachen der Antriebslosigkeit häufig vielfältiger Natur. Die wichtigsten Ursachen stellen wir Ihnen hier vor.

Antriebslosigkeit: Ursache Stress

Um eines vorwegzunehmen: Antriebslosigkeit muss nicht Anzeichen einer schwerwiegenden Erkrankung sein. In den meisten Fällen ist sie vorübergehender Natur und nach einer relativ kurzen Zeit wieder verschwunden.

Nichtsdestotrotz ist Antriebslosigkeit ein alltägliches Phänomen für viele von uns. Meist ist sie eine direkte Folge von beruflichem oder privatem Stress. Die moderne Arbeitswelt verlangt uns einiges ab. Die ständige Erreichbarkeit via Smartphone – auch neben den regulären Arbeitszeiten – ist nur ein Ausdruck davon. Daneben wollen noch soziale Kontakte gepflegt und der Alltag organisiert werden. Nicht verwunderlich, dass es uns bei all diesen Faktoren – die man ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch als Zwänge begreift – irgendwann alles zu viel wird.

Die Folge: Man hat keine Lust mehr, etwas zu unternehmen und kommt seinen zahlreichen Verpflichtungen nicht mehr nach. Die Antriebslosigkeit hat sich dann bereits eingeschlichen und aus diesem Grund ist es wichtig, selbst aktiv zu werden und vorbeugend gegen Stress vorzugehen. Andernfalls kann sich die Anzahl der Symptome der Antriebslosigkeit erhöhen und im Extremfall schlimmere und länger andauernde Krankheiten – wie Burnout – zur Folge haben.

Unzureichende Regeneration als weitere Ursache der Antriebslosigkeit

Für die eigene Gesundheit ist es unabdingbar, sich vom Stress des Alltags ausreichend zu erholen, andernfalls nimmt die Antriebslosigkeit nur weiter zu. Daher ist es essentiell

  • ausreichend zu schlafen,
  • Maßnahmen zur Stressbewältigung und Entspannungstechniken zu erlernen,
  • sich in der Freizeit zu bewegen, zum Beispiel einen Sport als Ausgleich zu betreiben und
  • sich gesund und ausgewogen zu ernähren.

Genau an diesen Dingen mangelt es aber bei vielen Personen, die an Antriebslosigkeit leiden. Sie können nur wenige Stunden – wenn überhaupt – durchschlafen. Eine adäquate Regeneration ist dann kaum noch möglich. Umso wichtiger ist es, die Ursachen der Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit wieder in den Griff zu bekommen. Sonst wird der Schlafmangel zur weiteren Belastung und die Betroffenen geraten in einen Teufelskreis.

Mittel und Wege, einen erholsamen Schlaf zu erreichen, gibt es viele: Nehmen Sie bei Schlafstörungen zum Beispiel Baldrian ein, greifen Sie auf Hausmittel zurück oder lesen Sie sich folgende Tipps bei Einschlafstörungen durch.

Sorgen Sie für genügend Bewegung und verbringen Sie nicht den ganzen Tag nur im Sitzen! Welche Aktivität Sie dafür genau wählen, bleibt natürlich Ihnen selbst überlassen und ist primär abhängig von Ihren individuellen Vorlieben. Es gilt: Viele Wege führen ans Ziel. Einfach nur spazieren zu gehen oder zu joggen kann genauso den Kopf befreien wie Schwimmen, Krafttraining, Tennis, Tanzen oder Fußball.

Achten Sie zudem auf eine vitaminreiche und eisenhaltige Ernährung. Andernfalls kann sich zu wenig Sauerstoff im Blutkreislauf befinden und nicht zuletzt zu geringerer Leistungsfähigkeit beitragen.

Seelisches Ungleichgewicht als Ursache von Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit

Antriebslosigkeit ist nicht selten auch Folge von seelischen Belastungen der betroffenen Person. Man ist mit dem eigenen Leben aus vielen möglichen Gründen unzufrieden und mit der bestehenden Situation überfordert. Das soziale Umfeld hilft nicht in dem Maße, wie es nötig wäre oder ist vielleicht gar nicht vorhanden.

In diesen Fällen sitzt die Ursache der Antriebslosigkeit bereits etwas tiefer und kann Ausdruck einer schwerwiegenderen Erkrankung wie einer Depression sein. In diesen Fällen ist ein Gang zum Arzt unabdingbar, der sich an die Wurzel des Problems heranarbeiten und die Lethargie des Patienten durch geeignete Maßnahmen durchbrechen kann.