Bei Antriebslosigkeit gibt es Hilfe

Gesunde Ernährung ist eine gute Hilfe bei Antriebslosigkeit

Wer unter Antriebslosigkeit leidet, muss das nicht einfach hinnehmen. Es gibt immer Mittel und Wege, gegen diese Form der Erschöpfung vorzugehen. Am besten wird man selbst aktiv, um sich von seinem Leiden zu befreien. Aber genauso kann die Einnahme von Medikamenten gegen die Antriebslosigkeit Erfolge zeigen. Welche Hilfe gegen die Antriebslosigkeit für Sie zum Ziel führt, entscheiden Sie – nicht zuletzt auch bei einer lang anhaltenden Erkrankung – gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt.

Wir stellen Ihnen im Folgenden einige Maßnahmen vor, die gegen Antriebslosigkeit wirken können.

Was kann ich selbst gegen Antriebslosigkeit unternehmen?

Da Antriebslosigkeit nicht nur den einen, bestimmten Entstehungsgrund hat, gibt es auch mehr als eine Methode, wie man gegen sie vorgeht. Es lassen sich daher einige Eckpfeiler benennen, die man grundsätzlich beherzigen sollte. Sowohl für den Fall, dass eine Antriebslosigkeit bereits besteht, als auch, um schwerwiegende Erkrankungen wie Burnout vorbeugen zu können. Zu den zentralen Punkten gehören:

  • eine gesunde Ernährung
  • Sport treiben
  • viel Zeit an der frischen Luft verbringen
  • entspannen
  • genug trinken
  • ausreichend schlafen

Antriebslosigkeit ist nicht selten bedingt durch eine falsche Ernährung. Daher ist es eine potenzielle Hilfe gegen Antriebslosigkeit, auf eine ausgewogene Zusammensetzung der Lebensmittel zu achten. Vitamine und Eisen sollten dabei genauso Bestandteil der täglichen Nahrung sein wie beispielsweise Jod. Vitamine sind vor allem in Obst und Gemüse enthalten, Eisen zum Beispiel in Hülsenfrüchten, Kürbiskernen oder Pistazien. Jod findet sich in Fisch, Meeresfrüchten oder Milchprodukten.

Hilfe bei Antriebslosigkeit: Von Entspannung bis hin zu Medikamenten

Sport zu treiben – oder sich generell ausreichend zu bewegen – gehört zu den wichtigsten Mitteln gegen Antriebslosigkeit. Findet die Bewegung dazu noch an der frischen Luft und bei Sonnenschein statt, ist dies die ideale Prophylaxe und ein effektives Mittel gegen Lustlosigkeit.

Stress im Beruf oder auch privater Stress trägt zu einer Verschlimmerung des seelischen Zustands und damit zur Antriebslosigkeit bei. Umso wichtiger ist es, für Entspannung zu sorgen. Neben den bereits beschriebenen Wegen, lässt sich dies ebenso durch spezielle Entspannungstechniken, Autogenes Training oder Yoga erreichen. Solche Maßnahmen sollen den Körper mit mehr Energie versorgen, die Muskulatur stärken und damit die Belastbarkeit in stressigen Alltagssituationen erhöhen. Einen Versuch ist es also definitiv wert.

Außerdem kann das Pflegen sozialer Kontakte dazu beitragen, sich besser zu fühlen. Nehmen Sie sich Zeit für Freunde und Familie. Unternehmen Sie Dinge, die Ihnen guttun und Ihren Energiehaushalt auffüllen. Auch dies hilft gegen Antriebslosigkeit.

Gerade, wenn Sie viel Zeit im Sitzen verbringen und die Bewegung häufig zu kurz kommt, ist es wichtig, zumindest ausreichend viel Flüssigkeit – am besten in Form von Wasser – zu sich zu nehmen, da auch dies der Antriebslosigkeit vorbeugen kann.

Last, but not least ist mangelnde Regeneration ein wesentlicher Entstehungsgrund der Antriebslosigkeit. Dauerhaft weniger als sechs Stunden Schlaf pro Tag reichen nicht aus, um die Strapazen des Alltags zu kompensieren. Sollten Sie unter Einschlafstörungen oder Durchschlafstörungen leiden, können Hausmittel oder auch Baldrian helfen.

Welche Medikamente sind eine Hilfe bei Antriebslosigkeit?

Sollte das Leiden längerfristig bestehen, kann es sein, dass die zuvor beschriebenen Hilfen gegen Antriebslosigkeit nicht ausreichen, um wieder vollständig gesund zu werden und voller Elan an die bestehenden Aufgaben heranzugehen. Das macht einen Gang zum Arzt unausweichlich, welcher der Antriebslosigkeit auf den Grund gehen und ebenso Medikamente verschreiben kann. So werden tiefsitzende seelische Erkrankungen, wie eine Depression oder Burnout, zum Beispiel mit Psychopharmaka oder einem Antidepressivum behandelt.

Auch ein ernährungsbedingter Jodmangel oder eine bestehende Schilddrüsenunterfunktion kann zum Beispiel durch das Verabreichen eines Schilddrüsenhormons ausgeglichen werden. Ähnliche Präparate gibt es ebenso für die Zufuhr von Vitaminen und Eisen.

Neben diesen Medikamenten gegen Antriebslosigkeit hat der Mediziner ebenso die Möglichkeit, bestimmte Therapien in Gang zu setzen. Eine Psychotherapie oder eine Lichttherapie sind nur zwei davon, bieten sich aber gleichermaßen als mögliche Hilfen gegen Antriebslosigkeit an. Welche für Sie die beste ist oder, ob Sie wirklich Medikamente gegen Antriebslosigkeit benötigen, entscheiden Sie jedoch immer selbst – gegebenenfalls gemeinsam mit Ihrem Arzt.